Klaus Heck

Eine begeisterte "Fledermausfrau" aktivierte aus dem Naturschutzbund (NABU) in Kassel (meinem damaligen Wohnort) und sonstigen Interessierten eine zunächst zwanzigköpfige Fledermausgruppe und veranlasste die Erstellung eines Fledermausgutachtens für die Stadt Kassel durch einen niederländischen Fledermaus-Biologen. Ihm oblag es auch, die Fledermausgruppe einzulernen. Wie aber häufig festzustellen, lässt die Begeisterung vieler im Lauf der Zeit nach - so sind im Jahre 2000 nur noch 3 Aktive in Kassel übrig geblieben. Ich bin einer davon. 

Außer im NABU war ich in der Arbeitsgemeinschaft Fledermäuse Hessen (AGFH) aktiv. Schwerpunktmäßig habe ich über mehrere Jahre eine Mausohrwochenstube und drei Brückenquartiere des Großen Mausohrs, die insbesondere als Männchen- und Paarungsquartier dienten, betreut. Hinzu kamen Winterquartierkontrollen.

Mit dem berufsbedingten Umzug habe ich meine Interessen nach Konstanz mitgebracht und versuche mich – leider im Stadtgebiet von Konstanz noch ziemlich alleine – weiter in Sachen Fledermausschutz. Erste neue Quartiere sind gefunden, die Ersten, die Fledermäuse nicht leiden können, auch.


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